Dreck
Robert Schneider, REGIE: Bernd Schlenkrich
Dreck
Jahrelang hat der Araber Sad von Deutschland geträumt: von der deutschen Sprache, der Literatur und der Philosophie. Jetzt ist er da. Und der Traum zerplatzt. Gegen die Anfeindungen, rassistischen Bemerkungen und Vorurteile, die ihm täglich entgegengeschleudert werden, kann sich Sad irgendwann nicht mehr zur Wehr setzen. Schritt für Schritt legt er die eigene Persönlichkeit ab und fügt sich dem AusländerKlischee vom faulen, verlogenen und asozialen Fremdling, das man von ihm erwartet. Die Er füllung aller Ressentiments wird zur Überlebensstrategie. Er jobbt als Rosenverkäufer, lächelt aufmunternd, wenn man ihn beschimpft und warnt vor sich selbst: »Es stimmt, ich bin dreckig. Ich wasche meine Hände, aber ich bleibe dreckig. Das stimmt.« Die aufkeimende Sehnsucht nach der alten Heimat, nach Back Gammon und Tee, der Familie und dem Gefühl als freier Mensch respektvoll behandelt zu werden, unterdrückt er ehrgeizig. Ganz langsam geht Sad an sich selbst und der Gesellschaft zu Grunde. Robert Schneiders bewegender Monolog über einen Fremden, der sich und sein Leben rechtfertigt, ist der verletzende und aufwühlende Hilfeschrei eines Mannes, der eigentlich nur in dieser Gesellschaft ankommen wollte, aber immer wieder an den Rand der Gesellschaft zurückgedrängt wird.
Wir kommen gerne in Ihre Einrichtung. Nähere Informationen unter: ZueckerH@stadt.konstanz.de oder 07531-900-105.
Jahrelang hat der Araber Sad von Deutschland geträumt: von der deutschen Sprache, der Literatur und der Philosophie. Jetzt ist er da. Und der Traum zerplatzt. Gegen die Anfeindungen, rassistischen Bemerkungen und Vorurteile, die ihm täglich entgegengeschleudert werden, kann sich Sad irgendwann nicht mehr zur Wehr setzen. Schritt für Schritt legt er die eigene Persönlichkeit ab und fügt sich dem AusländerKlischee vom faulen, verlogenen und asozialen Fremdling, das man von ihm erwartet. Die Er füllung aller Ressentiments wird zur Überlebensstrategie. Er jobbt als Rosenverkäufer, lächelt aufmunternd, wenn man ihn beschimpft und warnt vor sich selbst: »Es stimmt, ich bin dreckig. Ich wasche meine Hände, aber ich bleibe dreckig. Das stimmt.« Die aufkeimende Sehnsucht nach der alten Heimat, nach Back Gammon und Tee, der Familie und dem Gefühl als freier Mensch respektvoll behandelt zu werden, unterdrückt er ehrgeizig. Ganz langsam geht Sad an sich selbst und der Gesellschaft zu Grunde. Robert Schneiders bewegender Monolog über einen Fremden, der sich und sein Leben rechtfertigt, ist der verletzende und aufwühlende Hilfeschrei eines Mannes, der eigentlich nur in dieser Gesellschaft ankommen wollte, aber immer wieder an den Rand der Gesellschaft zurückgedrängt wird.
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Alternative Termine:
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