BENEFIZ - Jeder rettet einen Afrikaner
Ingrid Lausund, REGIE: Alexander Marusch
Benefiz - Jeder rettet einen Afrikaner
Afrika, Afrika - da kann man doch nicht einfach drüber reden, da muss man doch was machen! So denkt auch eine kleine Schauspielertruppe und engagiert sich mittels einer Benefizveranstaltung für den Bau einer Schule in GuineaBissau. Aber wie macht man so einen Spendenaufruf? Wie verpackt man das Ganze künstlerisch? Authentisch? Unterhaltsam? Die Schauspieler geraten auf einen gefährlichen Schlitterkurs zwischen Afrika-Klischees, überbordender Emotionalität und der eigenen Erwartung, bloß politisch korrekt zu sein. Die Probe zum eigentlichen Benefiz-Event wird ein amüsanter, bissiger und unterhaltsamer Eiertanz um die richtigen Worte und Szenen. Im Verlauf der Probe wird immer weniger sicher, ob der Abend zur Aufführung kommt und wer am Ende wie viele ostafrikanische Patenkinder adoptiert hat. Mit der Komödie wirft die Autorin Ingrid Lausund die Frage nach dem eigenen Gutmenschentum auf und stellt knallhart die Frage, nach welchen Prinzipien man sich für etwas entscheidet und wie manipulierbar unser Gewissen ist. Der Regisseur Alexander Marusch unternimmt diese Gradwanderung zwischen Komik und Politik und kitzelt nach »Der Planet« und »Das Geheimnis der Irma Vep« die Absurdität der Wohltätigkeit heraus.
Afrika, Afrika - da kann man doch nicht einfach drüber reden, da muss man doch was machen! So denkt auch eine kleine Schauspielertruppe und engagiert sich mittels einer Benefizveranstaltung für den Bau einer Schule in GuineaBissau. Aber wie macht man so einen Spendenaufruf? Wie verpackt man das Ganze künstlerisch? Authentisch? Unterhaltsam? Die Schauspieler geraten auf einen gefährlichen Schlitterkurs zwischen Afrika-Klischees, überbordender Emotionalität und der eigenen Erwartung, bloß politisch korrekt zu sein. Die Probe zum eigentlichen Benefiz-Event wird ein amüsanter, bissiger und unterhaltsamer Eiertanz um die richtigen Worte und Szenen. Im Verlauf der Probe wird immer weniger sicher, ob der Abend zur Aufführung kommt und wer am Ende wie viele ostafrikanische Patenkinder adoptiert hat. Mit der Komödie wirft die Autorin Ingrid Lausund die Frage nach dem eigenen Gutmenschentum auf und stellt knallhart die Frage, nach welchen Prinzipien man sich für etwas entscheidet und wie manipulierbar unser Gewissen ist. Der Regisseur Alexander Marusch unternimmt diese Gradwanderung zwischen Komik und Politik und kitzelt nach »Der Planet« und »Das Geheimnis der Irma Vep« die Absurdität der Wohltätigkeit heraus.
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