Vorträge zur EU
1. Vortrag: 10 Jahre Euro - Eine Bilanz
Seit der Euro im Jahre 2002 als Bargeld eingeführt wurde, gab es nur kurze Zeiträume, in denen die neue Währung nicht kritisch beobachtet und kommentiert worden ist. Am Anfang stand nicht nur in Deutschland die (T)Euro-Debatte, kombiniert mit der Furcht vor einem massiven Wertverlust gegenüber anderen Währungen wie dem Dollar. Letzteres kehrte sich dann nach kurzer Zeit um, so dass der Euro aus deutscher Sicht den Ruf hatte, Exporte zu erschweren und dadurch deutschen Wirtschaftsinteressen zu schaden.
Spätestens mit Beginn der griechischen Schuldenkrise ist das ganze System des Euro ins Wanken geraten, beinahe täglich gibt es neue, teils apokalyptische, Meldungen über den Zustand und die Zukunft unserer Währung. Dabei gibt es kein Szenario, das vollständig ausgeschlossen werden kann.
Der Vortrag gliedert sich in zwei Teile. Zum einen wird die historische Entwicklung der Europäischen Währung bis heute vorgestellt, zum anderen werden die Grundfesten dargestellt, auf denen der Euro ruht. Aufgrund der schwierigen Prognose ist es nicht sicher, welche Rolle die EZB, die jeweiligen Nationalbanken, die politischen Institutionen wie die Euro-Gruppe usw. im April 2012 einnehmen werden; daher wird dieser Teilbereich sich direkt aus der Tagesaktualität ableiten.
2. Vortrag : Das Ende Europas? Zum Stand der EU-Erweitung
Vergleicht man die EG mit ihren sechs Gründungsstaaten mit der heutigen EU und ihren aktuell 27 Mitgliedstaaten, so ist schon anhand der Zahlen deutlich, dass aus einer regionalen Kooperation im Bereich Kohle und Stahl ein politisches Gebilde wurde, welches das Potential hat, die führende politische Rolle für das einzunehmen, was gemeinhin als Europa bezeichnet wird. Als es im Jahre 2004 zur großen Erweiterungsphase der EU kam, der zwölf ost- und südeuropäische Staaten aufgenommen und die EU schlagartig von 15 auf 27 Mitgliedstaaten anwuchs, war die Euphorie der Europäer groß – es war durchaus denkbar, dass mittelfristig alle Staaten des europäischen Kontinents (oder sogar darüber hinaus) Mitglied der EU sein würden; damit wäre Europa politisch geeint.
Inzwischen ist diese Euphorie in nüchternen Pragmatismus umgeschlagen. Im Moment ist Kroatien das einzige Land, das eine konkrete Beitrittsperspektive hat, Island befindet sich auf dem Wege dorthin. Beim Dauerkandidaten Türkei scheint die Zukunft nach aktuellem Verständnis trotz aller Beteuerungen eher außerhalb der EU zu liegen. Bei den Staaten des Balkans, des restlichen Osteuropas, den klassischen Neutralen und den Zwergstaaten ist die Zukunft noch ungewiss, von den Staaten Nordafrikas ganz zu schweigen.
Zudem besteht auch die Möglichkeit, dass sich angesichts der Schuldenkrise Europa eher wieder auseinander entwickelt.
Der Vortrag beleuchtet zum einen die politischen Mechanismen der EU-Erweiterung, indem dargestellt wird, welche Hürden ein Staat nehmen muss, um der EU beizutreten (Kopenhagener Kriterien). Zum anderen werden Nachbarstaaten der EU daraufhin untersucht, wie ihr aktuelles Verhältnis zur EU ist und ob sie deswegen mittel- oder langfristig eher zur EU gehören werden oder nicht.
Seit der Euro im Jahre 2002 als Bargeld eingeführt wurde, gab es nur kurze Zeiträume, in denen die neue Währung nicht kritisch beobachtet und kommentiert worden ist. Am Anfang stand nicht nur in Deutschland die (T)Euro-Debatte, kombiniert mit der Furcht vor einem massiven Wertverlust gegenüber anderen Währungen wie dem Dollar. Letzteres kehrte sich dann nach kurzer Zeit um, so dass der Euro aus deutscher Sicht den Ruf hatte, Exporte zu erschweren und dadurch deutschen Wirtschaftsinteressen zu schaden.
Spätestens mit Beginn der griechischen Schuldenkrise ist das ganze System des Euro ins Wanken geraten, beinahe täglich gibt es neue, teils apokalyptische, Meldungen über den Zustand und die Zukunft unserer Währung. Dabei gibt es kein Szenario, das vollständig ausgeschlossen werden kann.
Der Vortrag gliedert sich in zwei Teile. Zum einen wird die historische Entwicklung der Europäischen Währung bis heute vorgestellt, zum anderen werden die Grundfesten dargestellt, auf denen der Euro ruht. Aufgrund der schwierigen Prognose ist es nicht sicher, welche Rolle die EZB, die jeweiligen Nationalbanken, die politischen Institutionen wie die Euro-Gruppe usw. im April 2012 einnehmen werden; daher wird dieser Teilbereich sich direkt aus der Tagesaktualität ableiten.
2. Vortrag : Das Ende Europas? Zum Stand der EU-Erweitung
Vergleicht man die EG mit ihren sechs Gründungsstaaten mit der heutigen EU und ihren aktuell 27 Mitgliedstaaten, so ist schon anhand der Zahlen deutlich, dass aus einer regionalen Kooperation im Bereich Kohle und Stahl ein politisches Gebilde wurde, welches das Potential hat, die führende politische Rolle für das einzunehmen, was gemeinhin als Europa bezeichnet wird. Als es im Jahre 2004 zur großen Erweiterungsphase der EU kam, der zwölf ost- und südeuropäische Staaten aufgenommen und die EU schlagartig von 15 auf 27 Mitgliedstaaten anwuchs, war die Euphorie der Europäer groß – es war durchaus denkbar, dass mittelfristig alle Staaten des europäischen Kontinents (oder sogar darüber hinaus) Mitglied der EU sein würden; damit wäre Europa politisch geeint.
Inzwischen ist diese Euphorie in nüchternen Pragmatismus umgeschlagen. Im Moment ist Kroatien das einzige Land, das eine konkrete Beitrittsperspektive hat, Island befindet sich auf dem Wege dorthin. Beim Dauerkandidaten Türkei scheint die Zukunft nach aktuellem Verständnis trotz aller Beteuerungen eher außerhalb der EU zu liegen. Bei den Staaten des Balkans, des restlichen Osteuropas, den klassischen Neutralen und den Zwergstaaten ist die Zukunft noch ungewiss, von den Staaten Nordafrikas ganz zu schweigen.
Zudem besteht auch die Möglichkeit, dass sich angesichts der Schuldenkrise Europa eher wieder auseinander entwickelt.
Der Vortrag beleuchtet zum einen die politischen Mechanismen der EU-Erweiterung, indem dargestellt wird, welche Hürden ein Staat nehmen muss, um der EU beizutreten (Kopenhagener Kriterien). Zum anderen werden Nachbarstaaten der EU daraufhin untersucht, wie ihr aktuelles Verhältnis zur EU ist und ob sie deswegen mittel- oder langfristig eher zur EU gehören werden oder nicht.
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